Kiefergelenkerkrankungen
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Leiden Sie an Kopfschmerzen, Beschwerden im Bereich der Kaumuskulatur oder der Kiefergelenke?
Diese Beschwerden können durch Fehlfunktionen im Bereich des Kauorgans hervorgerufen werden.
Die zahnärztliche Funktionsdiagnostik betrachtet Zähne, Kaumuskulatur und Kiefergelenk als funktionelle Einheit und dient dazu, Störungen und Beschwerden innerhalb dieses Gesamtsystems zu behandeln bzw. zu vermeiden.
Hierbei bedienen wir uns zweier diagnostischer Verfahren:
Manuelle Funktionsanalyse
Hierbei werden durch manuelle Techniken die Kiefergelenke und die Kaumuskulatur auf Störungen hin untersucht. Es wird festgestellt, ob die Ursache der Beschwerden im zahnmedizinischen Bereich zu suchen ist oder gegebenfalls orthopädisch, neurologisch, physiotherapeutisch oder osteopathisch zu therapieren ist.
Hier arbeiten wir in einem Netzwerk mit Physiotherapeuten, Orthopäden sowie Neurologen zusammen. Haben wir festgestellt, das die Ursache im Bereich der Zähne zu suchen ist, führen wir eine
instrumentelle Funktionsanalyse durch.
Hierbei wird durch instrumentelle Meßverfahren die Bewegung des Kiefers registriert. Nach Analyse der Bewegungen kann ein
Therapiekonzept erstellt werden, das mit dem Patienten besprochen wird und eine dauerhafte Beschwerdefreiheit zum Ziel hat.
Auf diesem Foto ist die Apparatur zu erkennen, mit der die Gelenkachse bestimmt wird. Dies ist die Grundlage zur Registrierung der Unterkieferbewegungen.
In einem solchen Gerät (Artikulator) wird Zahnersatz hergestellt. Nach Ausmessung der Gelenkachse (siehe oben) kann es nach den Kaubewegungen des Patienten programmiert werden. Damit hat der Zahntechniker die Möglichkeit, den Zahnersatz auf die individuelle Kaufunktion des Patienten optimal anzupassen. Diese Maßnahmen helfen, Probleme mit dem neuen Zahnersatz von vorne herein zu verhindern.
Die Funktionsanalyse ist bei Kiefergelenksbeschwerden und vor Herstellung von umfangreicherem Zahnersatz medizinisch notwendig, gehört jedoch nicht mehr zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Die entstehenden Kosten werden in einem Heil- und Kostenplan aufgeführt.




